Ein Stück Normalität

Das Café Reichard gehört zu den traditionsreichsten Konditoreien der Domstadt. 1855 von Georg Reichard an der Hohe Straße eröffnet, zieht es im Jahr 1905 an seinen noch heutigen Standort: in das im neugotischen Stil erbaute Haus Unter Fettenhennen 11. Das Reichard – mit direktem Blick auf den Kölner Dom – ist seit jeher ein beliebter Treffpunkt der Bevölkerung. Und selbst im kriegszerstörten Caféhaus sucht und findet man ein kleines Stück Normalität – bei Ersatzkaffee und Kuchen.

Abbildungen: Café Reichard, Köln, 1940er-Jahre, Fotograf: Josef Fischer, Kölnisches Stadtmuseum

A piece of normality

Café Reichard is one of the most traditional confectioners in the cathedral city. Opened 1855 by Georg Reichard on Hohe Straße, it moved in 1905 to its present location: the neo-Gothic style house at Unter Fettenhennen 11. The Reichard – with a direct view of Cologne Cathedral – has always been a popular meeting place for the population. And even in the war-damaged café house, people seek and find a little piece of normality – with substitute coffee and cake.

Images: Café Reichard, Cologne, 1940s, photographer: Josef Fischer, Kölnisches Stadtmuseum